Herbstküche im Oktober: Gemüse richtig lagern und länger genießen

Der Herbst ist die Zeit der Fülle. Wer jetzt über einen Wochenmarkt schlendert, kommt kaum mit leeren Händen nach Hause: leuchtend orangefarbene Kürbisse, prall gefüllte Kohlköpfe, knorrige Rüben und erdige Kartoffeln stapeln sich zu kleinen Bergen. Genau das macht den Oktober so besonders – die Natur schenkt uns mehr, als wir auf einmal essen können.

Doch so reich die Ernte auch ist, so schnell kann sie verderben, wenn man sie falsch behandelt. Ein Kürbis, der zu warm liegt, wird weich. Kartoffeln im Licht treiben aus. Und Karotten schrumpeln, wenn sie zu trocken lagern. Mit ein paar einfachen Kniffen lässt sich das vermeiden – und das herbstliche Gemüse bleibt wochen- oder sogar monatelang frisch.


Welche Gemüsesorten eignen sich gut zur Lagerung?

  • Kürbis – hält sich kühl und trocken gelagert mehrere Wochen bis Monate.

  • Kartoffeln – dunkel und luftig lagern, dann bleiben sie lange haltbar.

  • Karotten, Sellerie, Pastinaken & Rote Rüben – klassisches Wurzelgemüse, das kühl und feucht (z. B. im Keller in Sand) am längsten frisch bleibt.

  • Kohl (Weißkraut, Rotkraut, Wirsing) – hält sich im Ganzen sehr gut im kühlen Keller.

  • Zwiebeln & Knoblauch – trocken, dunkel und luftig lagern, am besten in Netzen.

Gemüse, das schnell gegessen werden sollte

  • Zucchini & Melanzani – empfindlich, sollten innerhalb weniger Tage verarbeitet werden.

  • Frische Paradeiser (Tomaten) – mögen keine Kälte, sie verlieren im Kühlschrank ihr Aroma. Lieber bei Zimmertemperatur lagern und bald genießen.

Praktische Tipps

  • Nicht alles zusammen lagern: Manche Sorten geben Reifegase ab (z. B. Äpfel), die anderes Gemüse schneller verderben lassen.

  • Lieber kleinere Mengen öfter kaufen, wenn kein Lagerraum vorhanden ist.

  • Ein kühler, dunkler Keller ist ideal – moderne Küchen bieten dafür oft Schubladen mit Lüftungsschlitzen oder spezielle Vorratsschränke.

Warum das lohnt

Wer richtig lagert, spart nicht nur Geld, sondern vermeidet auch Lebensmittelverschwendung. Außerdem kann man sich so einen kleinen Vorrat anlegen und hat immer saisonale Zutaten parat – selbst dann, wenn der Marktbesuch mal ausfällt.


Herbstliche Grüße 🍂
Deine Sandra

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